FAQs zum Insolvenzverfahren

Um ein Insolvenzverfahren einleiten zu können, muss ein Insolvenzgrund vorliegen. Für natürliche Personen gilt der allgemeine Insolvenzgrund der Zahlungsunfähigkeit, für juristische Personen ergänzend die Überschuldung. Die drohende Zahlungsunfähigkeit gibt ein Recht zum Insolvenzantrag, statuiert aber keine Pflicht. Es gibt (nur) folgende 3 Insolvenzgründe:

Zahlungs-unfähigkeit

Drohende Zahlungs-unfähigkeit

Über-schuldung

 

Das Insolvenzverfahren für Verbraucher gliedert sich in drei Teile:

Schulden-bereinigungsverfahren

Verbraucher-insolvenz-verfahren

Restschuld-befreiungs-verfahren

Bei der Unternehmensinsolvenz entfällt der für die Verbaucherinsolvenz obligatorische Schuldenbereinigungsversuch, es kann bei Vorliegen eines Insolvenzgrundes (s.o.) ohne Weiteres Insolvenz beantragt werden. Im Rahmen der Unternehmensinsolvenz (Regelinsolvenzverfahren) ist der Blick auch auf Folgendes zu richten, wobei das hier mitaufgeführte Planverfahren für Verbraucher genau bedacht werden muss, ob es im Einzelfall sinnvoll eingesetzt werden kann:

Insolvenz in Eigen-verwaltung

Schutz-schirm-verfahren

Anfechtung von Rechtshand-lungen

Insolvenz-planverfah-ren für Unterneh-merInnen und Selbständige

Insolvenz-planverfah-ren für Verbraucher

***NEU*** Referenten-entwurf SanInsFoG 


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